Dr. Dubiosus – Michael Jackson’s Killer Conrad Murray

Monate nach dem plötzlichen Tod Michael Jackson’s häufen sich die Gerüchte um die Umstände. Fakt ist nun aber das in seiner Sterbeurkunde als Todesursache inzwischen Mord angegeben ist. Im Visier der Justiz steht Dr. Conrad Murray, welcher über ein Jahr vor Jackson’s Tod als Leibarzt für ihn arbeitete. Die beiden sollen sich in Las Vegas kennengelernt haben, als Michael Jackson seine Tochter Paris wegen einer Erkältung behandeln ließ..

Bekannt ist weiterhin das Michael Jackson täglich von Murray Demerol Spritzen bekam. Demerol ist ein Morphin ähnliches Medikament, vorrangig gegen starke Schmerzen und auf keinen Fall zur Dauertherapie geeignet. Des Weiteren bekam Jackson regelmäßig von Conrad Murray Beruhigungsmittel und Antidepressiva verabreicht. Laut Murray auf ausdrücklichen Wunsch von Michael Jackson. Dr. Conrad Murray wird diese Woche wegen Mordes angeklagt.

Über Conrad Murray ist bekannt, dass er auf großem Fuß lebte und scheinbar größenwahnsinnig war. Ein Indiez warum Michael gegen den Rat der Familie, seiner Manager und Auftraggeber ihn doch als Leibarzt engagierte. Die beiden schien der Hang zum speziellen und besonderen zu verbinden. Ein Coup für Conrad Murray der seinen exorbitanten Lebensstil ohne Hemmungen lebte und darin scheinbar lebenswichtige Selbstbestätigung fand. Mehrere Villen in Nevada, Texas und Kalifornien zählen zu seinen Besitztümern und er präsentierte sich stets nur in dicken Limousinen.

Doch der schöne Schein trügt gewaltig. Conrad Murray ist kein unbeschriebenes Blatt. Gegen ihn wurde schon in der Vergangenheit mehrere Male Anklage erhoben, seine Schulden belaufen sich auf über 500.000,00 $, mitunter Mietschulden in Höhe von über 200.000,00 $. Auch hat er Insolvenz anmelden müssen. Trotz alle dem genießt er als Arzt einen guten Ruf, womit einige Umstände in der Todesnacht mehr als merkwürdig sind. Laut Polizeibericht hat Murray Jackson mehrere verschiedene harte Medikamente vor seinem Tod verabreicht, natürlich auf betteln des schlaflosen und medikamenten abhängigen Michaels. Was Murray zu Gute kommt vor Gericht, denn immerhin wollte es sein Boss so und was soll man als Leibarzt anderes tun, als den Bitten trotz besseren Wissens als Herzspezialist nachzukommen?

Mit Sicherheit war ihm klar, dass auch kleine Dosen harter Medikamente in stündlichen Abständen irgendwann extreme Nebenwirkungen verursachen. Aber vor Gericht sieht auch das gut aus für ihn, wenn er dann natürlich wahrheitsgetreu aussagt, dass der arme Michael, der auch nach mehreren Dosen verschiedenster Opiate immernoch nicht schlafen konnte und nach seiner “Milch”, wie Michael Jackson das todbringende Medikament Propofol, verlangte. Nach dieser Injektion verschwand Murray auf die Toilette und verweilte dort 20 Minuten. Da er ihn vorher die ganze Zeit überwachte, hatte er die Wirkung vielleicht erahnt.

Dubios auch die Tatsache, dass es über eine Stunde dauerte bis er den Rettungsdienst rief und versuchte den toten Michael Jackson selber wiederzubeleben. Als Kardiologe wusste er zweifelsohne, dass es nur möglich ist jemanden auf einer harten Unterlage wiederzubeleben und nicht im Bett, welches nachgibt und derartige Rettungsversuche demnach witzlos sind. Nachdem Jackson vom Rettungsdienst abgeholt wurde, war Murray spurlos verschwunden. Kalte Füße?

War das alles ein perfektes Szenario des größenwahnsinnigen Dr. Conrad Murray, weil ihm klar war, dass man ihn wegen Mord dran kriegt, aber fahrlässiger Mord wesentlich weniger Strafe bedeutet als vorsätzlicher Totschlag? Was schließlich bringt soviel Ruhm als der berühmteste Musiker aller Zeiten zu sein? Richtig, sein Killer.

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